Die Sprecherin des Nördlichen US-Kommandos NORTHCOM sowie des Nordamerikanischen Luft- und Weltraum-Verteidigungskommandos NORAD, Mary Ricks, hat Medienberichte über das vor der Atlantikküste gesichtete Aufklärungsschiff der russischen Seekriegsflotte „Wiktor Leonow“ kommentiert.

„Wir wissen von diesem Schiff, wir kennen aber die Rechte aller souveräner Staaten auf eine freie Navigation im internationalen Gewässer sowie auf den Besuch der Länder, mit denen die entsprechenden Vereinbarungen vorliegen“, so Ricks.

Ihr zufolge behalten die USA alle Schiffe, die sich im Verantwortungsgebiet von NORTHCOM und NORAD befinden, im Auge. „Wir werden aber nicht preisgeben, welche Schiffe wir genau überwachen und welche nicht“, so die Sprecherin.

Zuvor hatte die Internetseite „The Washington Free Beacon“ unter Berufung auf Militärquellen berichtet, dass das russische Aufklärungsschiff „Wiktor Leonow“ entlang der Atlantikküste der USA gefahren und unter anderem vor dem Küstenabschnitt Cape Canaveral (Florida), Kings Bay (Georgia), in der Nähe der Hafenstadt Norfolk (Virginia) und nahe des New London Countys (Connecticut) gesichtet worden sei. Aus Sicht der Quellen der Seite hatte das russische Aufklärungsschiff die Ausspähung von Raketen-U-Booten der USA zum Ziel.

Quelle: Sputnik