Kampfjets der türkischen Luftstreitkräfte haben Stellungen der kurdischen YPG-Kämpfer in der nordsyrischen Region Afrin bombardiert, meldet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

Mindestens 10 Kampfjets sollen an den Luftschlägen beteiligt sein. Verschiedenen Medienangaben zufolge werde die türkische Offensive zudem von Kampfeinheiten der Freien Syrischen Armee unterstützt. Zuvor hatte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan bestätigt, dass die zuvor angekündigte Militäroperation nahe dem syrischen, von Kurden besetzten Afrin «de facto» begonnen habe.Am Mittwoch hatte der türkische Vizeregierungschef Bekir Bozdağ bekannt gegeben, dass Ankara Konsultationen mit Moskau und Washington führe, in denen es um einen möglichen Militäreinsatz gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Afrin gehe. Die Türkei stuft die kurdische Miliz als terroristische und mit der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbundene Organisation ein. Am 13. Januar hatte der türkische Staatspräsident Erdogan mitgeteilt, die türkische Armee könne im Laufe von zwei Wochen einen Militäreinsatz in Manbidsch und Afrin einleiten.

Quelle: Sputnik

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