Ein afghanischer Migrant, der ein zwölfjähriges schwedisches Mädchen sexuell belästigt hat, ist nicht sofort angezeigt worden, weil dessen Mutter eine Beziehung mit ihm hatte. Das berichtet die britische Zeitung „The Daily Mail“ unter Berufung auf entsprechende Gerichtsunterlagen.

Der 18-jährige Afghane Abdul Dostmohammadi lebte demnach mit seiner 45-jährigen Freundin in der Stadt Sölvesborg. Er soll mit 18 Jahren in das Familienhaus eingezogen sein, da er als Volljähriger nicht mehr in einem Flüchtlingsheim für minderjährige Migranten bleiben durfte. Die 45-Jährige arbeitete in dem Heim und bot ihm an, bei ihr zu leben. In der Wohnung lebte auch die zwölfjährige Tochter der Frau.

Eines Abends soll das Paar gefeiert und getrunken haben. Dostmohammadi und das Mädchen hätten begonnen, im Wohnzimmer zu tanzen. Plötzlich soll der 18-Jährige sie in einer Art und Weise angefasst haben, die sich „nicht o.k. anfühlte“.

Als die Mutter dann ins Badezimmer gegangen sei, schob er laut Gerichtsunterlagen dem Mädchen seine Hände unter das Kleid und berührte dessen Geschlechtsorgan.

Als das Mädchen seiner Mutter davon erzählte, soll diese Dostmohammadi zur Rede gestellt haben. Weitere Schritte wurden jedoch nicht unternommen. Die Mutter soll befürchtet haben, dass er in seine Heimat abgeschoben werden würde. Der 18-Jährige durfte weiterhin in der Wohnung bleiben. Das Mädchen bezeichnete das dem Blatt zufolge als „sonderbar“.

Vier Tage später besuchte das Mädchen seinen Vater. Als er von dem Vorfall erfuhr, erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Ein Gericht hat Dostmohammadi laut „The Daily Mail“ für schuldig befunden. Er wurde zu drei Monaten Bewährungsstrafe und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Er muss dem Opfer zudem 15.000 Kronen (umgerechnet etwa 1525 Euro) Schmerzensgeld zahlen.

Quelle: Sputnik