Die Flugaufklärung der US-Luftwaffe nahe der Krim-Küste dient laut dem Abgeordneten des russischen Parlaments, Dmitri Belik, der Erkundung der Reaktionsfähigkeit der örtlichen Flugabwehr und der Übermittlung dieser Daten an die ukrainische Armee.

„Sie stoppen die Zeit der Reaktionsfähigkeit unserer Flugabwehrsysteme, die Anflugzeit eines Abfangjägers ab und versuchen, die Frühwarnstationen zu orten, ihre Frequenzen zu peilen“, teilte Belik Sputnik mit. „Das alles ist nur für einen Auftraggeber interessant – für Kiew.“

Am Montag hatte das russische Verteidigungsministerium das Abfangen eines US-Aufklärungsflugzeugs des Typs EP-3E Aries II durch einen russischen Kampfjet Su-27 über dem Schwarzen Meer bekannt gegeben. Die Luftabwehrsysteme hatten der russischen Militärbehörde zufolge auf ein unbekanntes anfliegendes Luftziel reagiert. Die Su-27 hatte sich dem US-Flieger bis auf eine „sichere Entfernung“ genähert, so das Verteidigungsministerium am Montag. Das Pentagon hatte das Abfangmanöver seinerseits allerdings als „gefährlich“ bezeichnet.

Wie Belik betonte, dürfen US-Jets zwei Meter von Russlands Grenze entfernt fliegen – „gemäß allen Dokumenten ist das der internationale Luftraum, was bedeutet, dass sie nichts verletzt haben“. In derartigen Situationen müsse ein russischer Pilot manövrieren, um den „Spion“ in den „echten internationalen Luftraum“ zu vertreiben. „Pentagons Ärger ist hier unangemessen“, so Belik.

Quelle: RIA

 

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