Vergangenen Samstag geriet Cottbus erneut in den Fokus der bundesweiten Medienberichterstattung. An diesem Tag standen sich auf den Straßen der brandenburgischen Stadt zwei scheinbar unversöhnliche Positionen gegenüber. Zuerst demonstrierten Flüchtlinge und Anhänger einer liberalen Einwanderungspolitik unter dem Motto „Leben ohne Hass“. Das Zeichen, das sie setzen wollten, lautete: „Pauschalisiert uns nicht! Wir sind genauso friedensbewusst wie ihr.“ Später demonstrierten Anhänger des Vereins „Zukunft Heimat“ gegen weitere Zuwanderung. Diese Demo zog mit 3.000 Teilnehmern rund doppelt so viele Menschen an wie die erste. Wie kam es in Cottbus zu einer Entwicklung, die immer mehr Menschen polarisiert? Dieser Frage stellt sich RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen, die zuvor beide Demos besucht hatte.