Die Artikel der bulgarischen Journalistin Dielana Gaytandzhiewa über Waffenlieferungen aus Europa an Terroristen in Syrien verursachten eine leichte Gärung außerhalb der Zeitungsartikel. Die EU-Behörden beschlossen zu untersuchen, wie es dazu kam, dass 33 Prozent aller Waffen und 20 Prozent von Munition aus freiem und demokratischen Europa in die Hände des Islamischen Staates (IS, in Russland verboten — Red.) landete.

33,18 Prozent von Waffen und 20 Prozent von Munition für den Kalifat werden in den EU-Ländern, Rumänien und Bulgarien, hergestellt.

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat vorgeschlagen, eine Untersuchung über die Ausfuhr von Waffen unter der Schirmherrschaft der CIA aus Rumänien und Bulgarien an die IS-Militanten in Syrien zu starten. Das bulgarische Portal „19 Minuten“ hat ein Dokument veröffentlicht, das von der Versammlung erteilt, in dem über Beginn der Untersuchung zur Ausfuhr von Waffen aus Bulgarien und Rumänien die in der Zeit von 2014 bis 2017 für die Terrorgruppe Daesch und andere Terrororganisationen in Syrien die Rede geht.

Dem Informationsbericht zufolge, der im April des vergangenen Jahres von der bulgarischen Journalistin Dielana Gaytandzhiewa vorbereitet wurde, wird deutlich, dass die Terroristen in Syrien große Mengen von Waffen der Herstellung von Osteuropa, einschließlich Bulgariens, erhalten.

Die Journalistin sagte, dass die Waffen direkt an das Regime von Al-Saud und die USA exportiert werden, um dann in die Hände von IS-Militanten in Syrien zu kommen. Ihr zufolge verwenden CIA und das Verteidigungsministerium von Saudi-Arabien für die Lieferung von Waffen an Terroristen durch Bulgarien die aserbaidschanische Fluggesellschaft «Silkroad». Das Portal stellte fest, dass Bulgarien auf diese Botschaften mit Stille reagierte.

Die Staatsagentur für nationale Sicherheit Bulgariens hat eine Untersuchung des Falles eingeleitet, Dielana Gaytandzhiewa wurde von der Zeitung „Trud“ gefeuert. Gemäß dem Portal haben viele Medien und internationalen Organisationen, darunter die Süddeutsche Zeitung und die International Federation of Journalists, festgestellt, dass Bulgarien, das ein aktives Land in dem illegalen Waffenhandel ist, liefert Waffen an die Rebellen in Syrien aus, die Einnahmen aus diesem Handel erreichten 2,243 Milliarden US-Dollar.

Laut dem Portal, den Angaben einer britischen Organisation zufolge, wurde der Bericht durch Euronews verbreitet. Dem Bericht zufolge werden 33,18 Proznet von Waffen und 20 Prozent der Munition der Terrororganisation Daishev in der EU produziert, vor allem in Rumänien, Bulgarien und Ungarn.

Quelle: Diana Michailowa

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