Achtung! Die Polizei rät dringend vor der Mitnahme von Anhaltern im Bereich Bad Homburg ab. Laut einer Meldung des Polizeipräsidiums Westhessen – Wiesbaden befindet sich ein pakistanischer Mann im Alter von 27 Jahren auf der Flucht.

Hubschrauber und Einsatzkräfte suchen nach dem Tatverdächtigen. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.

Verstummende Hilfeschreie

In der Asylbewerberunterkunft im Niederstedter Weg in Bad Homburg wurden am frühen Donnerstagmorgen, gegen 2.35 Uhr, drei Bewohner auf laute Hilferufe aufmerksam, die aus einem verschlossenen Zimmer drangen. Doch plötzlich wurde es gespenstisch still.

Die Bewohner alarmierten die Polizei.

Durch die vor Ort eintreffenden Polizeibeamten konnten durch ein Fenster des im Erdgeschoss gelegenen Zimmers umfangreiche Blutspuren und darüber hinaus auch eine Person auf dem Boden liegend festgestellt werden.“

(Polizeibericht)

Die Beamten brachen daraufhin die Tür auf und fanden einen leblos am Boden liegenden 41-jährigen Mann aus Pakistan. Der inzwischen eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Asylbewerbers feststellen, der augenscheinlich wegen „erheblicher Gewalteinwirkung gegen seinen Kopf“ eingetreten war.

Wie die Polizei erfuhr, lebte das Opfer zusammen mit einem weiteren Bewohner in dem Zimmer. Dieser war allerdings verschwunden.

Nach ersten Ermittlungen besteht ein Tatverdacht gegen den 27-jährigen Mitbewohner des Opfers, bei dem es sich um einen ebenfalls aus Pakistan stammenden Asylbewerber handelt.“

(Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden)

Aktuell wird der Tatort von der Spurensicherung analysiert, während sich die Polizei im Großeinsatz auf der Suche nach dem flüchtigen Pakistaner befindet.

Quelle: Epochtimes