Filip Vachuda aus Auckland, ein US-Fan, hat die russische Flagge zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang gebracht und sie direkt auf dem Zuschauerplatz gehisst. Damit wollte der Amerikaner die russischen Sportler unterstützen, die das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht zu den Spielen eingeladen hat.

„Ich will Russland unterstützen, weil es viele starke Sportler nicht zur Olympiade schicken durfte, wie Victor Ahn und Anton Schipulin. Ich denke, sie hätten hier auftreten dürfen“, so Vachuda gegenüber dem TV-Sender RT.

Viktor Ahn hat sechs Olympia-Goldmedaillen in der Disziplin Shorttrack und Anton Schipulin ist Biathlon-Staffel-Olympiasieger.

In der vergangenen Woche hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS die vom IOC verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen 28 russische Wintersportler aufgehoben. Der Sportgerichtshof gab zur Begründung an, keine individuellen Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln feststellen zu können. Die von den Athleten bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erzielten Erfolge sind auch wieder gültig.

Das Internationale Olympische Komitee hatte im Dezember 2017 Dopingmissbrauch in Russland als erwiesen eingestuft und die russische Nationalmannschaft von den Winterspielen 2018 in Südkorea ausgeschlossen. Saubere russische Athleten dürfen zwar in Pyeongchang starten, doch nur unter neutraler Flagge.

Quelle: Sputnik

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