Liest man nur die Forderung nach Abschaffung des Asylrechts sowie der Errichtung von Flüchtlingslagern in Nordafrika, könnte man schnell der Vermutung zum Opfer fallen, dies käme von der FPÖ. Weit gefehlt: die dänischen Sozialdemokraten sind.

In den deutschen Nachbarländern gehen die Uhren etwas anders als in »Dschörmoney«, wo man den vor allem islamisch geprägten Zuwanderern mit ihrem archaischen Weltbild nach wie vor Tür und Tor öffnet, sie hofiert und denen, die ohne Legitimation und ohne Identitätsnachweis quer durchs Land pilgern auch noch den Familiennachzug ermöglichen will. In einigen diesen Nachbarländern hat man die Zeichen der Zeit erkannt und verwehrt sich gegen ungebremsten Zustrom dieser Leute.

Vor allem beim nördlichen Nachbarn Dänemark hat man die Nase von den sogenannten Asyltouristen (Originalton des dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen) mehr als nur gestrichen voll. Die konsequente Durchführung von Personenkontrollen an den dänischen Grenzen zu Deutschland und Schweden sind nur ein Indiz für diese geänderte Haltung im Königreich und der dortigen Politik. Eine neue politische Forderung aus Dänemark lässt nun erneut aufhorchen.

Das Asylrecht solle auf dänischem Boden für Nicht-EU-Bürger abgeschafft werden. Wer es dennoch versucht, solle sofort in entsprechende Lager nach Nordafrika verbracht werden und dort warten, bis sein Gesuch final beschieden wird. Diese Forderung, die, legte man die Maßstäbe der deutschen Altparteien und/oder der etablierten Medien an, nach purem Populismus klingen mag, stammt aber nicht von einer politischen Gruppe rechts der Mitte. Ganz im Gegenteil.

Diese Forderungen erhebt Mette Frederiksen. Und sie ist niemand anderes als die Chefin der dänischen Sozialdemokraten — der dänischen Entsprechung zur deutschen SPD. Welche ein Unterschied.

Quelle: Freiewelt