Am Abend brannte es in einer Wohnung in Schöneberg, dann in einem Altbau in Wedding. Gegen Morgen musste die Feuerwehr in einem Friseurladen in Mariendorf löschen.

Der erste Brandalarm kam gegen 19.40 Uhr: Die Feuerwehr fuhr mit 44 Brandbekämpfern und einem Notarzt in die Nollendorfstraße (Schöneberg). Dort brannte es in einer Wohnung im 6. Stock in einer Küche. Verletzt wurde niemand.

Gegen 23.35 Uhr wurde die Feuerwehr in die Kameruner Straße alarmiert. Der Elektrobrand in dem Weddinger Altbau konnte rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand.

Es handelt sich um das mittlerweile sogenannte „Horrorhaus“, in dem mehr als 100 Menschen unter unwürdigen Bedingungen wohnen, zwischen Müllbergen und Ratten. In dem Haus ist der Strom und das Wasser schon lange abgestellt, doch die Bewohner brechen das polizeiliche Siegel zum Keller immer wieder auf, verlegen selbstständig Stromleitungen quer durch das Haus, teilweise ohne Isolierung – nur die blanken Kupferdrähte. Wer kann, zieht aus diesem Haus aus, eine Hausverwaltung gibt es schon lange nicht mehr.

Der Eigentümer sei aufgefordert worden, etwas zu tun. Doch die Mühlen der Justiz mahlen bekanntlich langsam…

Am frühen Montagmorgen gegen 1.40 Uhr musste die Berliner Feuerwehr dann einen Brand in einem Friseurgeschäft in Mariendorf löschen. Menschenleben waren zu keiner Zeit in Gefahr, verletzt wurde niemand. Der Mariendorfer Damm war stadtauswärts für eine Stunde gesperrt.

Quelle: BZ