Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, dass die USA gegenüber Iran eine parteiische Haltung einnehmen.

Iran sei nicht das einzige Land, das seine ballistische Raketen entwickelt, auch einige Länder der Region führen ein solches Programm durch, sagte Lawrow.

Er fügte hinzu, dass die US-Maßnahmen parteiisch und unberechtigt seien und erklärte weiter, dass den Zusammenhang zwischen Nuklearfragen und Menschenrechte nur schwer zu begründen wäre.

Lawrow verwies auf Helsinki-Prozess und erklärte, dass es zur Stärkung von Vertrauen und Sicherheit in den europäischen Ländern geführt habe. Er betonte, dass auch eine solche Konferenz im Nahen Osten und zwischen dem Iran und den arabischen Ländern veranstaltet werden sollte.

Russlands Außenminister betonte, dass die Vertrauensbildung durch Informationsaustausch und Transparenz bei militärischen Aktivitäten der erste Schritt sei. Danach könnte man gemeinsame Maßnahmen ergreifen und Militärzentren besichtigen, fügte er hinzu.

Lawrow erklärte, wegen Missgunst gegenüber dem Iran könnte diese Prozess leider nicht verwirklicht werden. Wenn die Verhandlungen nicht beginnen, werden auch die Probleme nicht gelöst, betonte er.

Quelle: IRNA

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