In einem Flüchtlingsheim im sächsischen Borna soll ein Flüchtling seine Ehefrau niedergestochen haben. Fast wöchentlich gibt es Polizeieinsätze im Heim. Doch die öffentliche Sicherheit sei nicht gefährdet, so die grüne Oberbürgermeisterin der Stadt. Ihre Begründung dafür wirkt kurios und bedenklich …

Ein Syrer soll in Borna seine Frau mit einem Messer getötet haben. Bislang wurde der Fall von den Behörden geheim gehalten. Ein Polizeisprecher begründete das Schweigen damit, dass der Mord innerhalb eines Gebäudes familienintern geschah, wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig bestätigte das Verbrechen erst fünf Tage nach der Tat, die sich bereits am Sonntag, 4. Februar 2018 ereignete.

Demnach habe der 33 Jahre alte Mann gegen 21 Uhr in den Wohnräumen der Gemeinschaftsunterkunft in der Witznitzer Werkstraße in Borna seine 24-jährige Ehefrau mit einem Messer angegriffen und damit so schwer verletzt, dass diese trotz intensiver Rettungsbemühungen verstarb. Der Täter wurde festgenommen.

Die beiden kleinen Kinder des Paares sollen bei der Tat anwesend gewesen sein. Sie wurden in Obhut des Jugendamtes übergeben, wie die Sprecherin des Landratsamtes Borna, Brigitte Laux, bestätigte.

Einen Tag nach dem Verbrechen ordnete ein Ermittlungsrichter wegen des dringenden Tatverdachts eines Tötungsdeliktes die Untersuchungshaft an.

«Die Ermittlungen zu den näheren Umständen und Hintergründen der Tat werden mit Hochdruck geführt und dauern an.“

(Felix Mezger, Staatsanwaltschaft Leipzig)

Alles in Ordnung in Borna?

Nachdem die Oberbürgermeisterin von Borna, Simone Luedtke (Linke), durch das Landratsamt von dem Vorfall unterrichtet wurde, beteuerte sie:

«Die Kreisbehörde hat sofort gehandelt, das Jugendamt hat die Kinder in Obhut genommen.“

(Simone Luedtke, OB Borna, Linke)

Das seit Oktober 2015 in der 20.000-Einwohner-Stadt, 30 Kilometer südlich von Leipzig, bestehende Flüchtlingsheim in der ehemaligen Brikettfabrik ist offiziell mit 208 Migranten – bei einer Kapazität von 280 Plätzen – belegt. Jedoch könne laut „LVZ“ niemand genau sagen, wie viele Personen sich tatsächlich dort aufhalten würden.

Die Anwohner rund um das Asylbewerberheim würden zudem berichten, dass sich dort nahezu wöchentlich Polizei- und Rettungsdiensteinsätze ereignen. Zumeist seien Handgemenge und Schlägereien der Bewohner der Anlass.

Doch Oberbürgermeisterin Luedtke sehe auch nach diesem Vorfall, den sie „extrem“ nannte, die öffentliche Sicherheit in Borna durch die Asylunterkunft nicht gefährdet. Ihre Begründung: Die Auseinandersetzungen hätten sich ja bisher alle innerhalb der Einrichtung abgespielt.

Quelle: Epochtimes

 

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