Am Rande der Weltwirtschaftsforums im Januar 2018 in Davos hat der Chef des französischen Ölkonzerns «Total» Patrick Pouyanne den US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, am Atomabkommen mit Iran festzuhalten.

Wie die britische Zeitung «Financial Times» am Sonntag schrieb, sagte Pouyanne in einem Interview mit dem Blatt, dass er bei einem Treffen mit Donald Trump über Iran gesprochen habe. «Ich vermute, dass Donald Trump meine Äußerungen gehört hatte. Es bedeutet aber nicht die Zustimmung zu meinen Worten», erklärte der Total-Chef.

Der Austritt der USA aus dem Atomabkommen sowie die Sanktionen gegen Teheran, die auf in Iran beschäftigte internationale Unternehmen abzielen, mache nach Angaben Pouyannes die Tätigkeit der europäischen Länder in dem Land unmöglich.

Die Nationale Iranische Ölgesellschaft (NIOC) hatte im vergangenen November mit dem französischen Unternehmen «Total» und dem chinesischen Konzern «CNPC»  eine Grundsatzvereinbarung über Phase 11 des größten Erdgasfeldes der Welt geschlossen. 50.1 Prozent der Aktien des Projekts gehören zu Total und 30 Prozent zu CNPC.

Seit  der erfolgreichen Erschließung der Phasen 2 und 3 von Süd-Pars in den 2000-er Jahren — vor die Verschärfung der internationalen Sanktionen gegen Iran — besteht ein «gegenseitiges Vertrauen» zwischen NIOC und Total . Total zog sich 2010 als einer der letzten großen Konzerne zurück.

Quelle: ParsToday

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