Die USA werden weiter Druck auf Nordkorea ausüben, sind aber zu Verhandlungen bereit. Dies sagte der US-Vizepräsident Mike Pence gegenüber der Zeitung „The Washington Post“.

„Der Punkt ist, dass der Druck nicht gemildert wird, bis sie (Nordkorea – Anm. d. Red.) wirklich das tun werden, was aus der Sicht der Allianz (USA und Südkorea) einen Schritt in Richtung Denuklearisierung darstellt“, sagte Pence.

„Die Politik des maximalen Drucks bleibt also bestehen und wird noch verstärkt. Aber wenn man reden will, werden wir reden“, fügte er hinzu.

Die Situation auf der koreanischen Halbinsel verschlechterte sich im Jahr 2017 dramatisch, nachdem Nordkorea eine Reihe von Raketenstarts sowie einen Atomtest durchgeführt hatte. Im Dezember verhängte der UN-Sicherheitsrat neue internationale Sanktionen gegen das Land.

Am 18. Januar hatte der US-Verteidigungsminister James Mattis während des gemeinsamen Abendessens vor der Ministertagung westlicher Staaten zur Nordkorea-Krise in Vancouver erklärt, dass Washington einen Plan für einen Krieg gegen Nordkorea besitze. Dies berichtete die Agentur Kyodo.

Zuvor hatten Russland und China vorgeschlagen, dass Nordkorea ein Moratorium über seine Atomtests verhängt und Südkorea sowie die USA bis zur Stabilisierung der Lage auf der Halbinsel keine Militärmanöver in der Region durchführen. Washington hat diese Initiative jedoch ignoriert.

Quelle: Sputnik