Nach Medienberichten über Hunderte angeblich getötete Russen in Syrien haben Journalisten Kreml-Sprecher Dmitri Peskow um eine Stellungnahme gebeten.

Der Kreml sei nicht über alle Russen informiert, die sich in Syrien aufhalten könnten, sagte Peskow am Dienstag.

Er empfahl, nähere Informationen beim Verteidigungsministerium anzufragen.

„Wir operieren in diesem Fall mit Angaben, die diejenigen Angehörigen der Streitkräfte der Russischen Föderation betreffen, die  an der Operation der russischen Streitkräfte und der Luftwaffe zur Unterstützung der syrischen Armee teilnehmen“, sagte Peskow.

„Angaben über andere Russen, die sich in Syrien aufhalten können, liegen uns nicht vor“, so Peskow weiter. „Wir empfehlen, sich mit diesen Fragen an unser Verteidigungsamt zu wenden.“

Peskow rief Journalisten zudem auf, „Medieninformationen nicht als Urquelle zu benutzen“. „In vielen Ländern der Welt halten sich viele Russen auf. Es fällt daher schwer, detaillierte Informationen über sie zu erlangen.“

Zuvor hatten Medien berichtet, dass in Syrien seit Beginn des russischen Militäreinsatzes im Jahr 2015 bis zu 600 russische Bürger getötet worden seien.

Quelle: Sputnik

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