In Syrien wird möglicherweise ein erneuter Einsatz von Giftgas vorbereitet, warnt das in dem Land stationierte Aussöhnungszentrum des russischen Militärs am Dienstag unter Berufung auf Quellen vor Ort. Die russische Seite vermutet, dass Terroristen eine Provokation planen. Auch die umstrittene Rettungsorganisation «Weißhelme» soll verwickelt sein.

Ein Einwohner der Provinz Idlib habe sich beim Aussöhnungszentrum gemeldet und mitgeteilt, dass in ein Dorf rund zwei Dutzend 20 Behälter mit Chlor gebracht worden seien. Der Transport gehöre vermutlich der Terrormiliz al-Nusra-Front.

„Nach seinen Angaben brachten al-Nusra-Kämpfer am Montag mit drei Wagen mehr als 20 Chlorbehälter und individuelle Schutzmittel (Gasmasken – Red.) in die Ortschaft Serakab“, teilte das Aussöhnungszentrum mit. Der Mann will zudem Vertreter der umstrittenen Rettungsorganisation «Weißhelme» gesehen haben, die erste Hilfe für „betroffene Zivilisten“ geprobt haben sollen.

Das Ganze sei „von professionellen Kamerateams gefilmt“ worden, so der Mann weiter. Auf einem der Mikrofone habe er die Aufschrift „CNN“ merken können.

„Diese Informationen erregen tiefe Besorgnis“, kommentierte das Aussöhnungszentrum.  „All das spricht dafür, dass Al-Nusra-Terroristen zusammen mit den Weißhelmen eine neue Giftgas-Provokation vorbereiten, um dann die syrischen Behörden für den Einsatz chemischer Waffen gegen Ortsbevölkerung  verantwortlich zu machen.“

Quelle: Sputnik

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