Prozess um eine lebensgefährliche Messerstecherei bei der U1-Station Keplerplatz in Wien-Favoriten. Am 30. Mai sollen vier Afghanen zuerst einen Mann wegen eines T-Shirts mit kyrillischer Aufschrift angepöbelt haben. Ein Streit war die Folge, nach dem Aussteigen eskalierte die Situation dann am Keplerplatz: Als sich ein Mann (26) einmischte, um die Situation zu beruhigen, wurde es blutig.

 Der Hauptangeklagte (19) ließ sich von einem Kumpel ein Messer aus der nahen Unterkunft bringen und soll damit einen Tschetschenen niedergestochen haben. Kurios: Der Überbringer des Messers will nicht gewusst haben, das es in Österreich verboten ist, jemanden mit einem Messer zu attackieren. In seiner Heimatprovinz in Afghanistan sei das erlaubt, gab der Mann zu Protokoll – was für Fassungslosigkeit bei Richter und Geschworenen sorgte. Weil Opfer und ein Zeuge nicht erschienen waren, wurde der Prozess auf März vertagt.

Quelle: Heute.at