Die Streitkräfte werden demnach auch für Frauen immer beliebter. Sie bilden inzwischen zwölf Prozent des militärischen Personals.

Die Bundeswehr verzeichnet einen neuen Höchststand bei Bewerbern mit Abitur oder einem anderen höheren Schulabschluss. Im vergangenen Jahr besaßen 42,7 Prozent der insgesamt rund 125.000 Bewerber mindestens die Fachhochschulreife oder Abitur, wie die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Verteidigungsministeriums berichtete. Das waren rund sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Der Anteil der Bewerber mit Mittlerer Reife sank hingegen von 39 auf 35,6 Prozent, derjenigen mit Hauptschulabschluss von 23,9 auf 20,3 Prozent. Etwa 16 Prozent hatten bereits einen Berufsabschluss, als sie sich bei der Bundeswehr bewarben.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums konnten 28.000 Stellen als Soldaten, Tarifangestellte und Beamte besetzt werden. Einer Sprecherin zufolge ist dies ein sehr gutes Ergebnis, vor allem weil die Bundeswehr „bei einer historisch niedrigen Arbeitslosenquote mit einer starken Wirtschaft in Konkurrenz um immer weniger Schulabsolventen“ stehe.

Die Streitkräfte werden demnach auch für Frauen immer beliebter. Sie bilden inzwischen zwölf Prozent des militärischen Personals. Nach Öffnung aller Laufbahnen für Frauen im Jahr 2001 stieg ihre Zahl von damals 6721 auf knapp 15.000 vor zehn Jahren auf zuletzt 21.200.

Quelle: Epochtimes

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