Der neue Vorsitzende der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion im Bundestag, Mark Hauptmann, macht Vorschläge für einen personellen Neuanfang in der CDU.

CDU-Politiker dringen weiter auf eine personelle Erneuerung der Partei und ihrer Vertreter in der Regierung. Politiker, „die für unterschiedliche Flügel stehen, sollten im Kabinett oder in der Parteiführung vertreten sein“, sagte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) der „Rheinischen Post“ vom Mittwoch. Er nannte dabei besonders Jens Spahn und Carsten Linnemann, die beide den Kurs von Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel wiederholt kritisiert hatten.

„Angela Merkel wird dazu einen sehr klugen Vorschlag machen“, sagte Günther weiter. Forderungen, die Kanzlerin solle die Regierungsführung noch während der laufenden Legislaturperiode abgeben, wies er zurück. Vielmehr halte er es für „genau richtig“, dass Merkel ihre beiden Ämter für die volle Wahlperiode behalten wolle.

Der neue Vorsitzende der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion im Bundestag, Mark Hauptmann, sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Mittwoch: „Ich halte es für unbedingt notwendig, dass wir uns schon jetzt strategisch für die Zeit nach Angela Merkel positionieren und junges Spitzenpersonal mit einbinden.“ Es gebe in Fraktion und Partei Politiker, „die mit ihren wirtschaftsliberalen und konservativen Standpunkten in den aktuellen Debatten genau den richtigen Ton treffen“.

Als Beispiele nannte Hauptmann ebenfalls Spahn und Linnemann, aber auch den Vorsitzenden der Jungen Union, Paul Ziemiak, sowie die CDU-Politiker Nadine Schön und Steffen Bilger. Erforderlich sei eine neue Dynamik, was nach seiner Ansicht „untrennbar mit einer personellen Neuausrichtung zugunsten der jüngeren Generation verbunden“ sei.

Quelle: Epochtimes

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