Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Dienstag während einer Rede vor der Fraktion der regierenden AKP den Gegnern seines Einsatzes in Syrien mit einer «Osmanischen Schelle» gedroht. Hintergrund der Drohungen ist, dass die USA weiterhin finanzielle Unterstützung für kurdische YPG-Milizen in Syrien leisten.

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Er erklärte, dass er US-Präsident Donald Trump gesagt habe, dass man «Terroristen nicht mit anderen Terroristen bekämpfen kann». Trump setze diesen Weg aber fort. «Ab jetzt geht ihr euren Weg und wir unseren. Ihr werdet sehen, wozu unser Volk noch alles in der Lage ist. Das, was wir bis jetzt gemacht haben, ist nicht mal unsere Aufwärmphase», fügte er hinzu.Er erklärte, dass er US-Präsident Donald Trump gesagt habe, dass man «Terroristen nicht mit anderen Terroristen bekämpfen kann». Trump setze diesen Weg aber fort. «Ab jetzt geht ihr euren Weg und wir unseren. Ihr werdet sehen, wozu unser Volk noch alles in der Lage ist. Das, was wir bis jetzt gemacht haben, ist nicht mal unsere Aufwärmphase», fügte er hinzu.

Der türkische Präsident erklärte zudem: «Es ist ganz klar, dass diejenigen, die sagen ‘Wenn ihr uns angreift, schlagen wir hart zurück’, noch nie in ihrem Leben eine osmanische Schelle bekommen haben.» Sein Kommentar kam, nachdem Generalleutnant Paul Funk, ein US-Kommandant in Syrien, kürzlich Ankara die klare Botschaft überbracht hatte: «Wenn ihr uns angreift, werden wir hart antworten. Wir werden uns verteidigen.» Die Osmanische Ohrfeige war eine Technik auf dem Schlachtfeld, um Gegner unbewaffnet außer Gefecht zu setzen. Angeblich konnten Osmanen auf diese Weise sogar Pferde mit der bloßen Hand umhauen.

Erdogan fügte laut türkischen Medien hinzu, dass die Türkei die USA nicht angreifen werden: «Natürlich werden wir sie nicht direkt angreifen, aber wir werden jeden Terroristen zerstören, auf den wir stoßen und der an ihrer Seite steht.»

Während seiner Ansprache warnte Erdogan auch die Nachbarländer Griechenland und Zypern sowie internationale Unternehmen, die im östlichen Mittelmeer nach Gas suchen, davor, in der Ägäis «rote Linien zu überschreiten». Die Türkei habe in der Region ebenso das Recht, seine Interessen zu verteidigen, wie in Afrin, warnte er.

Quelle: RT

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