In Syrien steht möglicherweise der nächste „false flag“-Einsatz bevor, und natürlich geht es wieder um Giftgas. Das russisch-syrische Aussöhnungszentrum, das auf der russischen Basis Hmeimim angesiedelt ist, hat jetzt unter Berufung auf Gewährsleute vor dieser Möglichkeit gewarnt. Das russische Militär vermutet demnach, daß Terroristen eine Provokation planen, in die auch die umstrittene Rettungsorganisation „Weißhelme” verwickelt sein soll.

Ein Bewohner der Provinz Idlib habe sich beim Aussöhnungszentrum gemeldet und mitgeteilt, daß in ein Dorf mindestens 20 Behälter mit Chlor gebracht worden seien. Der Transport gehöre vermutlich der Terrormiliz al-Nusra-Front. Nach seinen Angaben brachten al-Nusra-Kämpfer am Montag mit drei Wagen mehr als 20 Chlorbehälter und individuelle Schutzmittel in die Ortschaft Serakab”, teilte das Aussöhnungszentrum mit. Der Zeuge will zudem Vertreter der umstrittenen Rettungsorganisation „Weißhelme” gesehen haben, die erste Hilfe für „betroffene Zivilisten” geprobt haben sollen.

Das Ganze sei „von professionellen Kamerateams gefilmt” worden, heißt es von russischer Seite weiter. Auf einem der Mikrofone sei die Aufschrift „CNN” zu lesen gewesen.

„Diese Informationen erregen tiefe Besorgnis”, läßt das Aussöhnungszentrum wissen. „All das spricht dafür, daß Al-Nusra-Terroristen zusammen mit den Weißhelmen eine neue Giftgas-Provokation vorbereiten, um dann die syrischen Behörden für den Einsatz chemischer Waffen gegen die Ortsbevölkerung verantwortlich zu machen.”

Moskau hat wiederholt darauf hingewiesen, daß sämtlich C-Waffen-Bestände der syrischen Regierung bereits zwischen 2014 und 2016 unter Kontrolle der OPCW sichergestellt und vernichtet worden seien.

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