Der ständige Vertreter des Iran bei den Vereinten Nationen Gholamali Choschrou, erklärte, Iran sei bereit zur Friedenssicherung durch Unterstützungsleistungen und Entsendung von Truppen, Polizei und Militärbeobachtern beizutragen.

Im Sonderausschuss für Friedenssicherungseinsätze sagte Choschrou am Dienstag, die Friedenssicherungseinsätze sollen im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen stehen. Zudem sollte den Grundsatz der Nichtanwendung von Gewalt beachtet werden. Gewalt durfte nur zur Selbstverteidigung und unparteilich angewendet werden.

Er fügte hinzu, die souveränen Gleichheit der Staaten, politische Unabhängigkeit, territoriale Integrität und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten sollten respektiert werden.

Choschrou betonte, die Gastgeberländer sollten die Hauptverantwortung für die Unterstützung von Zivilisten übernehmen. In diesem Rahmen sollte jede Militärintervention unter dem Vorwand der Unterstützung von Zivilisten vermeidet werden.

Er sagte bezüglich dem Einsatz neuer Technologien zur Sammlung von Informationen, bei den Friedenssicherungseinsätze sollte der Einsatz neuer Technologien mit dem Ziel, die Sicherheit der Friedenssicherungskräfte zu erhöhen und Schutzmaßnahmen zu verbesseren, durchgeführt werden.

Ferner verwies Choschrou auf die sexuelle Belästigung durch die Friedenssicherungskräfte in manchen Ländern und erklärte, die Glaubwürdigkeit der Vereinten Nationen wurde dadurch schwer gefährdet. Er fügte hinzu, die Bekämpfung der sexuellen Belästigung sollte als Priorität der Vereinten Nationen betrachtet werden.

Irans UN-Vertreter betonte die Bedeutung von Maßnahmen der Vereinten Nationen in Bezug auf Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit und erklärte, die nationale Souveränität, die kulturelle Vielfalt und die Merkmale jedes Ziellandes sollten dabei berücksichtigt werden.

Quelle: IRNA

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