Drei Offiziere des in Japan stationierten Bataillons der US-Marine sind aus dem Dienst entlassen worden, nachdem einer von ihnen im alkoholisierten Zustand und ohne Kleidung in einem Wald gefunden worden war. Dies berichtet die Zeitung „Navy Times“ unter Berufung auf eine Quelle aus der Militärbehörde.

Dem Bericht zufolge wurde Jason Gabbard aus dem Dienst entlassen, nachdem er auf dem Territorium des US-Stützpunktes auf Okinawa (Japan) in einem alkoholisierten Zustand und nur mit Schuhen bekleidet gefunden worden war. Zwei weitere Kommandeure, James Cho und Jason Holden, seien ebenfalls entlassen worden, weil sie versucht hätten, diesen Vorfall zu vertuschen.

Wie die Sprecherin der US-Navy, Keith Cook, betonte, „führt die Behörde Ermittlungen durch und ergreift immer die notwendigen Maßnahmen“, wenn es Anzeichen dafür gebe, dass die in den US-Streitkräften üblichen Werte nicht eingehalten würden.

Zuvor hatte die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung  auf die Verteidigungsabteilung gemeldet,  dass die US-Marine in Bezug auf Dutzende US-Militärangehörige Ermittlungen wegen des Verdachts auf Drogenhandel bei US-Stützpunkten in Japan durchführe.

Ende November hatte das Kommando der US-Truppen in Japan ein Alkoholverbot für die dort stationierten Militärs verhängt. Der Grund dafür sei der tödliche Unfall auf Okinawa gewesen, der von einem angetrunkenen US-Soldaten verursacht wurde.

Quelle: Sputnik

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