Hunderte Menschen strömten gestern auf die Straßen Afrins, um 21 durch die türkische Offensive getötete Bewohner zu Grabe zu tragen. Deren Überreste wurden auf dem Friedhof von Avesta Khabur in Afrin beigesetzt. Die Menschen nahmen an der gemeinsamen Beerdigung mit Fahnen und Blumen teil, während trauernde Familienmitglieder der Gefallenen beim Trauern um ihre Särge herum standen.

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Laut Haidar Mohammed, Verwaltungsdirektor des Krankenhauses in Afrin, wurden 157 Menschen seit Beginn der türkischen Militäroffensive getötet und 405 verwundet. Währenddessen setzt die Türkei ihre Angriffe auf die Region fort. Die türkische Operation unter dem Titel «Olivenzweig» richtet sich nach türkischen Angaben gegen Terroristen. Die türkische Regierung meint damit kurdische Milizen in der nordsyrischen Region, vor allen Dingen jene der «Volksverteidigungseinheiten» (YPG), in denen sie einen verlängerten Arm der in vielen Ländern verbotenen PKK sieht.

 

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