Beim Treffen des US-Außenministers Rex Tillerson mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Außenamtschef Mevlüt Çavuşoğlu hat es Medienberichten zufolge keine Dolmetscher gegeben. Dies sei eine Verletzung des diplomatischen Protokolls.

Für das Dolmetschen sei Çavuşoğlu selbst verantwortlich gewesen, was für Tillerson in Ordnung gewesen sei, teilten CNN und die Agentur Anadolu mit.

Laut John Kirby, der unter der Präsidentschaft Barack Obamas Sprecher des State Departments war, war die Tatsache, dass es keinen Dolmetscher beim Treffen gab, ein „extrem unvorsichtiger Schritt“. Wie er weiter erläuterte, könnte der Dolmetscher nicht nur eine korrekte Übersetzung bieten, sondern auch Zeuge des Treffens sein.

Das Treffen fand am Donnerstag in Ankara statt und dauerte drei Stunden und fünfzehn Minuten. Auf der Agenda stand die aktuelle Lage in Syrien, vor allem die türkische Operation „Olivenzweig“.

Quelle: Sputnik

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