Der amerikanische Zerstörer USS Ross, der im vergangenen Jahr an dem Raketenangriff gegen die syrischen Militärflugplatz Schairat beteiligt war, ist laut Medienberichten im Schwarzen Meer eingetroffen.

Das Schiff bewege sich entlang der Westküste des Schwarzen Meeres. Der Zerstörer der amerikanischen Arleigh-Burke-Klasse sei mit mindestens 56 Marschflugkörpern Tomahawk bewaffnet. Es ist nach dem Captain Donald K. Ross benannt, der sich während des Angriffs auf Pearl Harbor in den Jahren des Zweiten Weltkrieges ausgezeichnet hatte.

Zuvor hatte der britische Raketenzerstörer „Duncan“ aus dem Nato-Marineverband Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG2) das Schwarze Meer verlassen, wo er sich seit Ende Januar befunden hatte.

Im April  2017 hatten die USA Damaskus beschuldigt, einen Giftgasangriff in Chan Scheihun verübt zu haben. Der US-Präsident Donald Trump ordnete daraufhin als Vergeltung einen Raketenangriff auf den syrischen Flugplatz Schairat an, wobei ohne Beweise behauptet wurde, dass der Chemiewaffenangriff von dort aus geführt worden sei.

Quelle: Sputnik