Zwischen 19 und 20 Uhr fand am Montag in Hamburg eine „Merkel muss weg“ Demonstration als „Stille Kundgebung“ statt. Auch Gegendemonstranten der Antifa waren unterwegs. Ein besorgter Bürger, der auf der Durchreise war, berichtete uns. Er ist der Redaktion bekannt.

Ich komme gerade aus Hamburg zurück, wo ich die Geschehnisse rund um die Demonstration angesehen habe.

Die Polizei hatte den Gänsemarkt, auf dem die Demonstration stattfand – abgeriegelt. Es kam in den abgesperrten Bereich nur, wer den Polizeibeamten an den Absperrgittern sagte, er wolle zur Demonstration. Das Vorfeld der Absperrungen wurde beobachtet, aber nicht weitergehend geschützt.

Ich habe beobachtet, dass Vermummte bis kurz vor die Absperrgitter gehen und auch mit dem Rad fahren konnten, ohne kontrolliert zu werden. Auf diesen Vorfeldern und an den Zugängen lungerten Typen rum, die ich gefühlt der Antifa zuschreibe – vermutlich so eine Art Späher. In dieser Atmosphäre erforderte es schon Mut, sich zur Demonstration zu bekennen.

Im abgesperrten Bereich standen mindestens zwei Wasserwerfer und mindestens ein Räumpanzer. Die Antifa beherrschte die Gegend akustisch mit aggressiven Sprechchören, die noch an Bedrohlichkeit gewannen, weil man den eigentlichen Ort des Geschehens nicht sehen konnte.

Unmittelbar als ich zu einer Absperrung kam, wurde es 50m von mir entfernt sehr hektisch – ein deutscher Mann, ’normaler‘ Typ, wurde von ca. 20 Antifa verfolgt. Ca. 15-20 Polizisten verfolgten wiederum den Mann und die Antifa. Dann ging alles ganz schnell, der Mann wurde von den Beamten aggressiv angeschrien und mit Krafteinsatz heftig gegen eine Hauswand geworfen und dann gefesselt, die Antifa gleichzeitig ebenso massiv von ihm getrennt. Trotz konsequentem Einsatz, verbal laut und aggressiv, versuchte die Antifa des Mannes habhaft zu werden. Wahnsinn. Verhaftet wurde niemand.

Ich habe mich umgesehen und die Atmosphäre eingefangen, an der Demo habe ich dann letztlich nicht teilgenommen, ich bin also nicht in den abgesperrten Bereich eingetreten. Ich stehe auch nicht unbedingt hinter diesem Thema, weil es viel zu kurz greift. Es schien mir als einzelne Person allerdings nach dem beobachteten Vorfall auch nicht ungefährlich und ich mochte das Risiko für mich nicht eingehen. In einer (wehrhaften) Gruppe wäre ich vermutlich mitgegangen.

Selbst das Beobachten schien nicht ganz ungefährlich, denn die „Späher“ beäugten mich und fragten sich augenscheinlich, was ich da machte. Ein beklemmendes Gefühl, auch wenn ich immer im Blickfeld der Polizisten an den Absperrgittern war.

Ich habe mich dann unwissend gestellt und Passanten befragt, was da los sei. Einer sagte, das sei eine AFD-Demo, ein anderer war sich sicher, dass die Antifa gegen die Inhaftierung von G20-Straftätern demonstriere. Einige Passanten waren ganz ahnungslos und meinten, da sei wohl eine „Demo“. Der Krach und die groteske Szenerie scheint in Hamburg viele nicht mehr zu wundern oder gar zu stören. Schlimm. Wo sind die Bürger (sic!)?

Quelle: Epochtimes

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