Die Erneuerung der SPD sei in den vergangenen Wochen leider liegen geblieben, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel mit Blick auf das Personalchaos der Sozialdemokraten.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat sich besorgt über den Zustand seiner Partei gezeigt. „Die Lage ist ernst“, sagte Schäfer-Gümbel am Dienstag dem SWR. Die Partei habe „ein großes Paket“ und „viel Arbeit“ vor sich. Die Erneuerung der SPD sei in den vergangenen Wochen leider liegen geblieben, sagte er mit Blick auf das Personalchaos der Sozialdemokraten.

Am Montag war eine bundesweite Umfrage veröffentlicht worden, in der die SPD erstmals hinter der AfD lag. Der „Insa-Meinungstrend“ der „Bild“-Zeitung ermittelte 15,5 Prozent für die Sozialdemokraten und 16 Prozent für die AfD.

Trotzdem sehe er eine Zukunft für seine Partei, sagte Schäfer-Gümbel weiter. „Wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen, wenn wir unsere Inhalte schärfen und wenn wir die Personaldebatten liegen lassen, dann sind wir, glaube ich, auf einem guten Weg.“

Bei der SPD lief diese Woche das Mitgliedervotum über eine neue große Koalition an. Die gut 463.000 SPD-Mitglieder haben bis zum 2. März Zeit, ihre Meinung zu der Frage der Regierungsbeteiligung abzugeben, zwei Tage später wird das Ergebnis bekannt gegeben.

Quelle: Epochtimes