Der iranische Präsident Hassan Rouahni sagte, dass Iran zum Dialog mit EU zur Stärkung der Sicherheit und Stabilität in der Region bereit sei.

Rouhani verwies während des Treffens mit der niedeländischen Ministerin für Außenhandel Sigrid Kaag auf die Propaganda gegen das iranische Raketenprogramm und erklärte, die Verteidigungsmacht des Iran sei nicht verhandelbar.

Er bezeichnete die Behauptungen über Raketenlieferung an Jemen als grundlos und erklärte, solche Behauptungen könnten bei der Überwindung der Probleme nicht behilflich sein.

Rouhani fügte hinzu, anstatt solcher Behauptungen sollte man sich für das sofortige Ende des Krieges, Waffenruhe, Hilfe an Menschen im Jemen und Schaffung der Bedingungen für den Jemen-Jemen Dialog einsetzen.

Ferner verwies Rouhani auf die Rolle des Atomabkommens in Bezug auf die gemeinsame Zusammenarbeit und erklärte, das Atomabkommen sei eine Vereinbarung, die nichts weggelassen und auch nichts hinzugefügt werde.

Er erklärte weiter, solange die beteiligten Parteien das Atomabkommen einhalten, werde Iran alle Bemühungen daran setzen, das Atomabkommen zu bewahren.

Rouhani sagte in Bezug auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Iran und der Niederlande, dass Iran zur Entwicklung der Beziehungen bereit sei.

Er fügte hinzu, Iran begrüße die Präsenz von niederländischen Unternehmen in den Bereichen Energie, Umwelt, Landwirtschaft, Transport, Energieeinsparung und Tourismus im Iran.

Die Ministerin für Außenhandel Sigrid Kaag erklärte, EU und die Niederlande seien fest entschlossen, ihre Beziehungen mit dem Iran auszubauen.

Kaag betonte die Verpflichtung der EU zur Umsetzung des Atomabkommens und erklärte, die Verhandlungen zwischen dem Iran und der EU zur Stärkung des Vertrauens sollen weiter geführt werden.

Sie verwies auf Irans Raketenprogramm und sagte, das iranische Waffenprogramm zur Selbstverteidigung sei rechtmäßig. Kaag betonte das Ende der humanitären Krise im Jemen und sagte, Niederlande fordern den sofortigen Waffenstillstand im Jemen.