Die Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner werden ausgeweitet. Bisher ging es hauptsächlich um dessen Russland-Kontakte, nun sollen auch die Verbindungen zu Investoren aus China und anderen Ländern untersucht werden. Wie die New York Times berichtet, wehrt sich Kushner dagegen, dass man ihm den Zugang zu geheimen Informationen verwehren will.

US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner soll während der Übergangsphase vor Trumps Vereidigung als Präsident versucht haben, von ausländischen Investoren Geld für seine Immobilienprojekte einzuwerben. Daher wolle US-Sonderermittler Robert Mueller nun auch seine Beziehungen zu anderen Ländern untersuchen, berichtete CNN am Montag.

Bislang hatten sich die Untersuchungen auf Kushners Verbindungen nach Russland und die Einflussnahme Russlands auf den Wahlkampf konzentriert. Nun sollen auch Kushners Kontakte während der Übergangsphase zu Investoren aus anderen Ländern untersucht werden. Eine Woche nach Trumps Wahl zum US-Präsidenten hatte sich Kushner mit dem Vorstand der chinesischen Versicherungsgruppe Anbang getroffen, wie die „New York Times“ berichtet hatte. Zuletzt waren Kushners Bemühungen, Gelder für ein Bürogebäude in New York zu gewinnen, publik geworden.

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