Von November 2013 bis Februar 2014 fand auf dem zentralen Platz in Kiew der sogenannte Euromaidan statt. Was als friedlicher Studentenprotest für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen Korruption begann, entwickelte sich bald zu einer von rechtsextremen Nationalisten forcierten gewalttätigen Konfrontation mit der Staatsmacht. Die Gewalt gipfelte im Februar 2014 im Tod von über hundert Menschen.

Daraufhin ergriff Präsident Wiktor Janukowitsch die Flucht nach Russland. Petro Poroschenko und Arsenij Jazenjuk übernahmen die Regierung. Der Westen jubelte angesichts des vom ihm erfolgreich unterstützten Regimewechsels.

Vier Jahre später ist auf allen Seiten Ernüchterung eingetreten. Die hochgesteckten Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Auch ehemalige Maidan-Aktivisten sehen die Vergangenheit inzwischen kritisch.

Quelle: RT

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