In den USA ist eine Arbeitsgruppe zur Überprüfung der angeblichen russischen Beeinflussung der US-Kongresswahlen im November 2018 sowie zur Verschärfung der Sanktionen gegen dieses Land gegründet worden.

Dies teilte die französische Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch unter Berufung auf informierte Kreise in der US-Regierung mit.

Dem Bericht zufolge mahnte Washington andere Länder, geplante Käufe von russischen Militär-Gütern im Volumen von mehreren Milliarden Dollar zu annullieren. Die Türkei, die jüngst die russischen Raketenabwehrsysteme S-400 gekauft hatte, sei laut AFP auch von den Sanktionen betroffen.

Einzelheiten dazu, welche Sanktionen erwogen werden oder wann eine Entscheidung fallen könnte, teilten die Regierungsvertreter nicht mit.

Die US-Regierungsverantwortlichen warfen in den letzten Tagen Russland vor, die Beeinflussung der Kongress-Wahlen am 6. November 2018 zu planen. Davor hatten sie Moskau der Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl 2016 beschuldigt. Russland wies den Vorwurf jedoch stets zurück.

Seit 2012 haben die USA Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Sanktionen gehen auf den „Magnitsky Act“ zurück, der 2012 von US-Präsident Barack Obama unterzeichnet wurde. Er verweist auf den russischen Anwalt Sergej Magnitski, der wegen Steuervergehen bei seiner Tätigkeit für den Investmentfonds Hermitage Capital verhaftet wurde.

Als Reaktion auf das Vorgehen Russlands in der Ukraine wurden die Sanktionen 2014 verschärft, sie richteten sich insbesondere auf den Wirtschafts- und Finanzbereich.

Quelle: ParsToday

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