Brandenburg macht sich auf die Suche nach 1.001 Zuwanderern. Ob sie noch in Deutschland sind oder einfach unter anderem Namen irgendwo im Land untergetaucht sind, ist unklar.

Das Land Brandenburg hat 1.001 Zuwanderer zur Fahndung ausgeschrieben, die im Herbst 2015 nach Deutschland kamen. Jetzt sind sie unauffindbar, berichtet „BILD“.

„Ich kann nicht ausschließen, dass islamistische Gefährder darunter sind“, äußert Oberstaatsanwalt Helmut Lange zu den Hintergründen der Fahndung BILD gegenüber. Genau die will er jetzt finden.

Im Jahr 2017 hatte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) Ermittlungsverfahren gegen 18.000 Flüchtlinge eingeleitet, die mit der großen Zuwanderungswelle ins Land gekommen waren. Damals wurden nur Namen, Alter und Herkunft erfragt. Pässe hatten sie nicht.

Seit dem Beginn der Ermittlungen letztes Jahr wurden laut Bild:

  • 4.500 Kinder und doppelt erfasste Personen von der Liste gestrichen.
  • Weitere 1.100 Migranten meldeten sich in anderen Bundesländern.
  • 9.000 Asylbewerber haben sich in Brandenburg registriert. Ihre Strafverfahren wegen illegaler Einreise wurden eingestellt – „wegen geringer Schuld“.
  • Und 2.500 Fälle sind noch nicht bearbeitet.

Übrig bleiben dann 1.001 verschwundene Personen.

„Möglicherweise sind sie in andere EU-Länder weitergereist oder in ihre Heimat zurückgekehrt. Oder sie haben 2015 falsche Namen angegeben. Vielleicht sind sie aber auch untergetaucht. Deshalb fahnden wir nach ihnen“, so Chefermittler Lange zur Bild.

Quelle: Epochtimes