Mindestens fünf Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) sind aus dem Gewahrsam der oppositionellen Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) geflohen, die von den USA unterstützt werden. Dies meldet der amerikanische TV-Sender CNN am Freitag unter Verweis auf eine Quelle.

Laut dem Gesprächspartner von CNN befürchten das amerikanische Militär und die Geheimdienste in diesem Zusammenhang, dass die Vertreter der syrischen Opposition nicht gewährleisten können, „Hunderte IS-Kämpfer“ zuverlässig in Gefängnissen festzuhalten. Die US-Militärbehörden würden außerdem befürchten, dass die Kämpfer in der Haft neue Terrorzellen bilden könnten.

Der Pentagon-Chef James Mattis hatte am 12. Februar im Rahmen einer internen Diskussion in Rom erklärt, dass die SDF gegenwärtig „tausende IS-Kämpfer“ in Gewahrsam halte, darunter „hunderte“ ausländische Kämpfer. Dies teilte laut CBS News die stellvertretende Assistentin des Pentagon-Chefs für internationale Sicherheit, Katie Wheelbarger, mit. Dabei habe sie hervorgehoben, dass das Pentagon mit den Bündnispartnern der USA und anderen Ländern die Möglichkeit erörtere, die Festgenommenen in ihr Herkunftsland auszuliefern.

Quelle: Sputnik

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