Die US-Behörden planen im Rahmen ihrer gegen Pjöngjang verkündeten Sanktionen eine verstärkte Inspektion von Schiffen, die auf der Fahrt in nordkoreanische Häfen sind. Dies teilt die Agentur Reuters unter Bezugnahme auf Quellen mit.

Laut der Agentur kann Washington zu diesem Zweck seine militärische Präsenz im Pazifik ausbauen.

Beamte des Weißen Hauses sollen die mögliche schärfere Kontrolle der Schifffahrt mit den Partnern der USA in der Pazifikregion erörtert haben, so mit Japan, Südkorea, Australien und Singapur. Die neue Strategie sehe eine sorgfältige Inspektion und ein Abfangen jener Schiffe vor, die gegen die Sanktionen verstoßen und verbotene Frachten transportieren. Sollten sich die Sanktionspartner über eine umfangreiche Operation einigen können, könnten laut den Quellen zusätzliche Kräfte der amerikanischen Seefliegerkräfte und Marine mit herangezogen werden.

Die schärfere Kontrolle der Schifffahrt bedeute jedoch keine vollständige Seeblockade. Das sei damit verbunden, dass Pjöngjang erklärt hatte, es würde einen solchen Schritt als eine Kriegserklärung betrachten. Wie die Quellen sagten, gehe es vor allem darum, den Druck auf Nordkorea zu verstärken.

Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Vereinigten Staaten angesichts der weiterhin äußerst angespannten Situation um die Korea-Halbinsel „das bislang größte Sanktionspaket gegen das nordkoreanische Regime einführen“. In die Sanktionsliste sollen nun auch  56 Schiffe sowie Schifffahrts- und Handelsunternehmen aufgenommen werden, die Nordkorea angeblich dabei helfen, die bisherigen Strafmaßnahmen zu umgehen.

Quelle: Sputnik

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