Bei Anschlägen mit zwei Autobomben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP mindestens 38 Menschen getötet worden. Der Leiter eines Krankenhauses in Mogadischu sprach der Deutschen Presse-Agentur zufolge von 27 Toten. Ein Sprecher des Sicherheitsministers hatte zuvor noch von 22 Toten und mehr als 20 Verletzten berichtet.

Die erste Explosion ereignete sich am Freitagabend, kurz darauf folgte eine weitere. Sicherheitskräfte lieferten sich Gefechte mit bewaffneten Angreifern. Zu den Taten bekannte sich die mit dem Terrornetzwerk al-Qaida verbündete Al-Shabaab-Miliz. In der Nähe der Anschlagsorte befinden sich der Präsidentenpalast sowie mehrere Hotels.

Die sunnitischen Fundamentalisten kämpfen seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates in Somalia. Bei Anschlägen und Angriffen haben sie bislang Tausende Menschen getötet. Eine 22.000 Mann starke Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen die Terrormiliz.

Quelle: RT