Die Befragung des Ministerpräsidenten des israelischen Regimes Benjamin Netanjahu im Zusammenhang mit Korruptionsfällen und Vertrauensmissbrauch soll am Freitag fortgesetzt werden.

Israelische Rundfunk- und Fernsehsender gaben dies vor Kurzem bekannt. Seit 2017 wurde Netanjahu mehrfach wegen der Annahme von Bestechungsgeldern, Betrugs und Vertrauensmissbrauchs befragt.

Kanal 12 des israelischen Fernsehens zufolge werde Netanjahu kommenden Freitag über die sogenannte U-Boot-Affäre oder «Akte 3000» (Israelischer Kauf mehrerer deutscher U-Boote und Kampfschiffe der Firma Thyssen-Krupp im Wert von mehr als 1,5 Milliarden Euro) und die «Akte 4000» (die unlautere Unterstützung des größten israelischen Mobilfunk-Anbieters Bezeq durch Netanjahus Kabinett) befragt.

Laut Berichten ist der israelische Premier nicht nur in diese zwei Fälle, sondern auch in die sogenannten Akten «1000» und «2000» verwickelt.

In der «Akte 1000» geht es darum, ob Netanjahu Geschenke im Wert von mehr als 100.000 Dollar von dem Hollywoodproduzenten Arnon Milchan und anderen wohlhabenden Unterstützern erhalten hat.

Im «Fall 2000» soll Netanjahu dem Herausgeber der wichtigsten Tageszeitung im Land (Jedi’ot Acharonot) erhebliche finanzielle Vergünstigungen in Aussicht gestellt haben, falls er dafür sorge, dass die Berichterstattung in seinen Medien Netanjahu gegenüber weniger kritisch ausfallen wird.

(Mehrnews)