CDU-Chefin Angela Merkel hat ihre Personalaufstellung für die CDU-Minister einer möglichen neuen großen Koalition als in die Zukunft gerichtet bezeichnet.

Es sei keine „ganz einfache Aufgabe“ gewesen, die Personalentscheidungen zu treffen, sagte Merkel am Sonntag in Berlin bei der Vorstellung der Kabinettskandidaten ihrer Partei. Dabei habe sie auch „schmerzhafte“ Entscheidungen treffen müssen, fügte sie mit Blick auf den bisherigen Gesundheitsminister Hermann Gröhe hinzu.

Nachdem der bisherige Innenminister Thomas de Maizière durch den Verlust seines Ministeriums an die CSU einem künftigen Kabinett Merkels nicht mehr angehört, ging nun auch der Merkel-Vertraute Gröhe leer aus. Seinen Posten soll der bisherige 37-jährige Finanzstaatssekretär Jens Spahn besetzen, wenn eine erneute große Koalition mit CSU und SPD zustande kommt.

Das Personaltableau sei in die Zukunft gerichtet und eine „gute Mischung“ aus Erfahrung und neuen Gesichtern, sagte Merkel. Sie sieht in der Liste eine „Neuaufstellung“ der Regierungsmannschaft. Sie betonte, dass sie die einzige unter den designierten CDU-Kabinettsmitgliedern sei, die älter als 60 Jahre alt sei. „Mit diesem Team kann man jetzt die Aufgaben der Zukunft angehen.“ Merkel hob zudem hervor, dass sie als Ostdeutsche die neuen Länder im Kabinett vertrete.

Quelle: Epochtimes

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