Nordkorea hat die von der US-Regierung verhängten Sanktionen gegen Pjöngjang als eine Kriegshandlung verurteilt.

«Wie wir bereits wiederholt gesagt haben, sehen wir jede Beschränkung gegen uns als Kriegshandlung an», hieß es am Sonntag in der von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums.

«Die USA  führen durch die Verhängung der Sanktionen gegen Pjöngjang zu einer militärischen Konfrontation in der Region», hieß es in der Erklärung des Außenministeriums Nordkoreas.

Das nordkoreanische Außenministerium machte zudem die USA für die „gefährliche Lage“  auf der koreanischen Halbinsel und in der Region verantwortlich.

Wegen des nordkoreanischen Atomprogramms hatte Donald Trump am Freitag Sanktionen gegen 50 weitere nordkoreanischen und chinesischen Firmen sowie Schiffe erlassen. Die Regierung in Peking lehne die einseitigen Strafmaßnahmen entschieden ab, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Samstag. Washington müsse sein Fehlverhalten „umgehend“ stoppen, um der Zusammenarbeit beider Länder nicht zu schaden.

(IRNA/AFP/dpa)