Der staatliche Grenzdienst der Ukraine verbietet dem ehemaligen georgischen Präsidenten, Michail Saakaschwili die Einreise bis 2021, erklärt sein Anwalt Ruslan Chernolutsky.

Die Verteidigung hält eine solche Entscheidung für illegal und will sie anfechten.

Im September drang der Politiker illegal in das ukrainische Gebiet ein und durchbrach die Absperrungen der Grenzsoldaten und Polizeibeamten.

Saakaschwills Anwalt reichte beim Migrationsdienst eine Erklärung ein, seinen Mandanten als eine Person anzuerkennen, die zusätzlichen Schutz des Staates benötigt.

Die Dienststelle verweigerte ihm jedoch einen solchen Status.

Das Gericht befand die Entscheidung für legitim. Saakaschwili protestierte gegen das Urteil aber das Berufungsgericht hielt es aufrecht.

Anfang letzter Woche wurde Sackaaschwilli nach Polen deportiert. Später kam der Politiker in die Niederlande. Dort erhielt er einen Personalausweis, welches ihm das Recht gibt, in der Europäischen Union zu leben und zu arbeiten.

Saakaaschwili selbst hat die Handlungen Kiews ungesetzlich genannt.

Er sagte, dass er einen Weg finden würde, in die Ukraine zurückzukehren.

DONi Nachrichtenagentur