Wegen der Zuspitzung der Lage in Ost-Ghuta in Syrien, hat das britische Außenministierum am Montag den russischen Botschafter Alexander Jakowenko einbestellt.

Dies gab der britische Außenminister Boris Johnson in seiner Rede vor dem Parlament über die jüngsten Entwicklungen in Syrien bekannt.  Er habe den russischen Botschafter wegen der jüngsten Entwicklungen in Ost-Gutha aufgefordert, über das russische Vorgehen für die Umsetzung der UN-Resolution über eine landesweite 30-tägige Waffenruhe in Syrien, zu berichten, sagte Johnson. Er fügte hinzu, er habe bei Kontakten mit einigen Amtskollegen, darunter dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, über die Lage in Syrien gesprochen. Eine politische Vereinbarung sei die einzige Lösung, das Massaker in Syrien zu beenden, bekräftigte Johnson.

Am 24. Februar verabschiedete der UN-Sicherheitsrat eine Resolution, in der alle syrischen Konfliktparteien aufgefordert werden, die Kampfhandlungen für einen Zeitraum von mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen in ganz Syrien für eine anhaltende humanitäre Waffenruhe einzustellen. Die Resolution soll den Zugang zu den belagerten Gebieten für humanitäre Hilfskonvois und UN-Helfer ermöglichen, und helfen Verletzte in Sicherheit zu bringen.

Die Bekämpfung des IS, der al-Kaida und Nusra-Front sind von der Waffenruhe jedoch ausgeschlossen.  (ParsToday)