Im UN-Sicherheitsrat ist ein von Großbritannien vorgelegter anti-iranischer Resolutionsentwurf zum Jemen am Veto Russlands gescheitert.

Am Montag tagte der UN-Sicherheitsrat zur Abstimmung über zwei Jemen-Resolutionen. Mit dem ersten britischen Resolutionsentwurf, der auch von Frankreich und den USA unterstützt wurde, sollte der Druck auf Iran erhöht werden. Darin wurde Teheran der Verstoß gegen das seit 2015 bestehende Waffenembargo gegen die Huthi-Kämpfer vorgeworfen. Gegen diese Resolution legte Russland Veto ein.

Stattdessen nahm der Sicherheitsrat eine von Russland eingebrachte Resolution einstimmig an, mit der das Waffenembargo für den Jemen um ein Jahr verlängert wird.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition, die seit drei Jahren den Jemen angreift, behauptet, dass Iran Waffen und Raketen an die Volkskräfte im Jemen liefere und dadurch eine Lösung der Jemenkrise verhindere.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Bahram Ghasemi verurteilte am vergangenen Dienstag die jüngsten Agitationen gegen Iran. «Der Vorwurf, dass Iran trotz der völligen Blockade des Jemen Raketen an das Land liefert, ist falsch und lächerlich», sagte Ghasemi.

ParsToday