Die UNO warnte, dass die Lebensbedingungen im Jemen wegen der saudischen Angriffe sowie des erhöhten Risikos von Hungersnot und Cholera katastrophal geworden seien.

Seit November 2017 ist die Situation schlimmer geworden, sagte John Ging, UN-Direktor für humanitäre Hilfen, am Dienstag in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats über die Jemenkrise. Im Jemen sind 22,2 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. 8,4 Millionen davon stehen am Rande einer Hungersnot, hob Ging hervor.

Seit April 2017 seien rund 1,1 Millionen Jemeniten an Cholera erkrankt. Diese Krankheit sei zum ersten Mal seit 1982 so schlimm ausgebrochen, hieß es.

Die von Saudi-Arabien angeführte Kriegskoalition begann am 26. März 2015 ihre Luftangriffe auf den Jemen und verhängte eine See-, Luft- und Boden-Blockade gegen dieses Land. Die saudische Kriegstreiberei im Jemen forderte bisher Zehntausende Tote und Verletzte und vertrieb Millionen Menschen aus ihren Häusern.

ParsToday