Das Pentagon hält die jüngsten Aussagen des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über die Lieferung von US-Waffen in den nächsten Wochen für verfrüht.

„Was die Waffenlieferungen betrifft, ist es verfrüht, darüber zu sprechen, wann sie passieren“, sagte ein Sprecher des Pentagon-Pressedienstes gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Am Mittwoch hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei einer Pressekonferenz erklärt:

„Die erste Lieferung soll bereits in einigen Wochen stattfindenden. Wir sprechen von einer ganzen Reihe von Lieferungen …“

Dabei gehe es um Antischarfschützenkomplexe, Mittel für die elektronische Kampfführung sowie für die Luftabwehr und viele andere Waffenarten.

Ende Dezember hatte die US-Regierung beschlossen, letale Waffen, darunter Panzerabwehrraketen „Javelin“, an die Ukraine zu liefern.

Zahlreiche Beobachter, darunter auch europäische und amerikanische Experten, haben in diesem Zusammenhang vor einer erneuten Eskalation des Konfliktes in der Ostukraine gewarnt.

So verglich etwa das US-Nachrichtenjournal National Interest die Lieferungen tödlicher Waffen an Kiew mit dem Gießen von „Benzin auf heiße Glut“.

Auch russische Offizielle wiesen darauf hin, dass US-amerikanische Waffen in den Händen von Kiew ein Fehler seien und eine Eskalation herbeiführen könnten.

Die Behörden der Ukraine hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die beiden selbstausgerufenen Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Staatsstreich in der Ukraine vom Februar 2014 ihre Unabhängigkeit erklärt hatten.

Quelle: Sputnik

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