Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Stabilisierung, bleibt aber angespannt. In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt.

Die Ukraine verletzt weiter grob die Normen des internationalen humanitären Rechte und die von der Ukraine übernommenen Verpflichtungen, die in Artikel 3, der für alle gültigen Genfer Konvention des Jahres 1949 und im Protokoll II zu dieser aus dem Jahr 1977 bezüglich des Schutzes ziviler Objekte in militärischen Konflikten festgeschrieben sind. Solche Fälle kommen im OSZE-Bericht für den 27. Februar dieses Jahres zum Ausdruck. Die Vertreter der Mission verweisen darauf, dass am Gebäude einer Elektrounterstation, die am südlichen Rand von Solotoje-5 (Michajlowka) liegt, Mitglieder einer Patrouille der Mission 2 Krater gesehen haben: einen 50m westlich und einen weiteren 100-120 m nördlich des Gebäudes. Ich möchte anmerken, dass in dieser Unterstation eine große Menge Quecksilber gelagert ist und im Falle eines Geschosstreffers auf diese Station dies zu einer ökologischen Katastrophe mit nicht wieder gut zu machenden Folgen führen kann.

Trotz unseres Bestrebens zu einer friedlichen Regelung des Konflikts und bei vollständiger Erfüllung der Bedingungen des Regimes der Feuereinstellung von unserer Seite spitzt das ukrainische Kommando weiter die Lage in der Region zu und führt eine Umgruppierung schwerer Waffen in der Nähe der Abgrenzungslinie durch.

Nach unseren Informationen wurde im Gebiet von Nowoajdar die Bewegung einer Militärkolonne des Gegners mit drei 152 mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ auf Schleppern und sechs Lastwagen „Ural“ mit Munition bemerkt, die sich in Richtung Peredelskoje bewegte.
Im Gebiet von Orechowo wurde eine Ansammlung von zehn Stück Militärtechnik entdeckt, darunter je vier gepanzerte Transporter und Schützenpanzer und zwei Lastwagen mit Munition.
Außerdem führen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte Maßnahmen zur Befestigung der Positionen entlang der Kontaktlinie durch, unter anderem im Verantwortungsbereich der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Katerinowka.

Es sind neue Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte zu bemerken, die in der Folge von Alkohol- und Drogenmissbrauch durch die Soldaten der ukrainischen Armee aufkommen. So schoss ein Soldat der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte am 27. Februar in Nowoalexandrowka nach Einnahme von Drogen mit einem Maschinengewehr auf einen anderen Soldaten. Dieser starb an den Verletzungen.
Die Volksmiliz lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und setzt die Fragen der Sicherheit der Republik an erste Stelle.
Mit dem Personal der Einheiten werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, um die Kenntnisse und Fähigkeiten der Soldaten im Verteidigungskampf zu vervollkommnen.

In dieser Woche finden geplante Übungen mit den Kommandeuren von Zügen, mit dem Personal für die Feuerleitung der Artillerie und von technischen Einheiten statt. Die Soldaten der Volksmiliz der LVR halten die Minsker Vereinbarungen genau ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite, sind sie bereit entschieden zu handeln.
Frage: Kann man heute von einer erheblichen Verschärfung der Situation am Swetlodarsker Bogen sprechen? Schließen Sie weitere Versuche eines Durchbruchs von Seiten der ukrainischen Streitkräfte nicht aus?
Antwort: Am Swetlodarsker Bogen ist die Situation tatsächlich angespannt, neben Beschüssen stellen wir dort eine große Konzentration von Waffen und Personal des Gegners fest. Wir haben einfach nicht das Recht, weitere Durchbruchsversuche von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in dieser Richtung auszuschließen, aber auf solche aggressiven Handlungen sind wir vorbereitet.
Frage: Gestern hat die Kontaktgruppe Vereinbarungen über einen möglichen absoluten Waffenstillstand am 5. März erreicht. Sind die Einheiten der Volksmiliz zur Einhaltung der neuen Vereinbarungen bereit?
Antwort: Wir haben immer unsere Unterstützung einer friedlichen Regelung im Donbass bestätigt und die Einheiten der Volksmiliz brauchen keine weiteren Erinnerungen und neue Vereinbarungen, das betrifft eher die ukrainischen Streitkräfte, die ihre Verpflichtungen verletzten.

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