Russlands Präsident Wladimir Putin hat laut dem Kreml-Pressedienst ein Telefongespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan geführt.

Während des Telefongesprächs zwischen den beiden Präsidenten wurde „die Situation in Ost-Ghuta im Kontext der Umsetzung der Resolution 2401 des UN-Sicherheitsrates besprochen“. Russlands Präsident und sein türkischer Amtskollege verwiesen auch auf „die Wichtigkeit der Lösung von humanitären Problemen und die Notwendigkeit eines weiteren kompromisslosen Kampfes gegen Terror-Gruppierungen in diesem Bezirk“.

Darüber hinaus informierte Erdogan den russischen Staatschef über den Verlauf des Einsatzes der türkischen Streitkräfte in Afrin.

Laut dem Kreml-Pressedient wurden auch aktuelle Themen der bilateralen Zusammenarbeit, darunter auch die Umsetzung der gemeinsamen strategischen Projekte im Energiebereich, erörtert. Die beiden Präsidenten einigten sich auch auf die Fortsetzung der Kontakte auf verschiedenen Ebenen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan äußerte telefonisch sein Beileid zum jüngsten Absturz eines russischen Transportflugzeuges vom Typ An-26 in Syrien.

Das Flugzeug war am Dienstag bei der Landung auf dem syrischen Flughafen Hmeimim abgestürzt. Nach jüngsten Angaben des russischen Verteidigungsministeriums befanden sich an Bord des Transportflugzeugs 33 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Sie alle seien Militärs der russischen Streitkräfte. Zudem bestätigte das Verteidigungsamt noch einmal, das Flugzeug sei keiner Feuereinwirkung ausgesetzt worden. Die Sonderkommission ziehe in ihrer Ermittlung zu den Absturzursachen alle Möglichkeiten in Betracht. Vorläufig gehe man davon aus, dass ein technischer Fehler die Katastrophe verursacht haben könnte.

Quelle: Sputnik

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