Eine signifikante Zahl der Terroristen im syrischen Krieg kam aus oder über das Territorium der Türkei. Laut Baschar al-Dschafari, dem Ständigen Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, hat die türkische Regierung maßgeblich dazu beigetragen, indem sie Tausenden Terror-Sympathisanten die Grenzen öffnete.

Die türkische Regierung habe auch aktiv dazu beigetragen, dass sich die in Syrien aktiven Terrorverbände bewaffnen und finanzieren konnten, so der syrische Diplomat.

„Die türkische Regierung hat für Dutzendtausende Terroristen die Grenzen nach Syrien geöffnet“, sagte Dschafari in einem Interview für Sputnik.

Zudem seien mit türkischer Hilfe Ausbildungslager für die Dschihadisten auf dem Territorium der Türkei errichtet sowie sogar der Zugang zu chemischen Kampfmitteln erleichtert worden.

Laut dem syrischen UN-Vertreter haben Terrorverbände „bei türkischer Duldung“ ganze Fabriken in Aleppo geplündert – der Wert der geraubten Güter erreiche Milliarden Dollar.

Die Militäroperation Ankaras in der nordsyrischen Region Afrin sei dabei ein weiteres sichtbares Verbrechen der Türkei in Syrien und nicht weniger als eine „direkte Aggression“.

Auch die UN-Resolution 2401 vom 24. Februar, die ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen für die nächsten 30 Tage vorsah, habe die Türkei nicht eingehalten.

Am 20. Januar hatte der türkische Generalstab die Militäroperation „Olivenzweig“eingeleitet. Sie ist gegen kurdische Einheiten in der syrischen Region Afrin gerichtet, die von den USA unterstützt und von der Türkei als terroristische Organisation eingestuft werden.

Die türkischen Truppen werden dabei von der oppositionellen „Freien Syrischen Armee“ (FSA) unterstützt.

Damaskus verurteilte die türkischen Aktivitäten in Afrin entschieden. Afrin sei ein untrennbarer Teil Syriens, hieß es. Moskau rief in diesem Zusammenhang alle betroffenen Parteien zur Zurückhaltung und Achtung der territorialen Integrität Syriens auf.

Quelle: Sputnik

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