Hochpräzise hyperschallschnelle luftgestützte Raketensysteme „Kinschal“ (deutsch – „Dolch“), mit denen modernisierte Abfangjäger ausgerüstet werden, sind dazu fähig, Flugzeugträger, Torpedobootszerstörer und Kreuzer eines angenommenen Gegners zu vernichten. Das sagte Vize-Verteidigungsminister Juri Borissow gegenüber der Zeitung „Krasnaja Swesda“.

„Das ist die Klasse einer Hochpräzisionswaffe, die über einen multifunktionellen Gefechtskopf verfügt, der es ermöglicht, sowohl ortsfeste als auch bewegliche Ziele zu erreichen. Unter anderem sind Flugzeugträger und Schiffe der Klassen Kreuzer, Torpedobootszerstörer oder Fregatte potentielle Ziele dieser Waffen (‚Kinschal‘ – Anm. d. Red.)“, sagte Borissow am Montag.

Zudem teilte er mit, dass das Verteidigungsministerium einen Vertrag über die Serienproduktion des neuen Hyperschall-Raketensystems „Avangard“ unterzeichnet habe.

Das Raketensystem „Avangard“ hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ebenso wie das Raketensystem „Kinschal“ am vergangenen Donnerstag in seiner Botschaft an die Föderalversammlung erwähnt und es als Hyperschall-Raketensystem mit einem Gleiter, das Interkontinentalreichweite besitzt und einer Feuerkugel gleich mit 20-facher Schallgeschwindigkeit fliegt, charakterisiert.

Die von Präsident Wladimir Putin in seiner Jahresansprache vor der Föderalversammlung genannten neuen russischen Waffen haben weltweit für Aufsehen gesorgt. Kein anderes Land würde momentan solche Waffen besitzen, es handle sich um einen richtigen „technologischen Durchbruch“, betonte Putin, wobei er deutlich machte, dass Russland nicht vorhabe, irgendjemanden anzugreifen. Die neuen russischen Waffen würden keine Gefahr für jene darstellen, die Russland ebenso nicht anzugreifen planen.

Das hyperschallschnelle luftgestützte Raketensystem „Kinschal“ könne garantiert alle existierenden Flug- und Raketenabwehrsysteme überwinden und nukleare und konventionelle Gefechtsköpfe zu Zielen in bis zu 2.000 Kilometer Entfernung bringen.

Quelle: Sputnik

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