Für kommenden Montag ist eine gemeinsame Veranstaltung zwischen den Initiatoren der Hamburger Montagsdemo und der AfD geplant.

Obwohl der Hamburger Innensenator Andy Grote (SPD) die Hamburger Bürger vor einer Teilnahme an der inzwischen regelmäßigen stattfindenden Anti-Merkel-Demonstration gewarnt hatte, fanden sich am Montag wiederholt rund 250 Menschen am Dammtor-Bahnhof ein, um gegen Kanzlerin Angela Merkel zu demonstrieren.

Nach den Angaben des „NDR“, die sich auf Schätzungen der Polizei berufen, gab es erneut eine weitaus größere Gruppe mit rund 1000 Personen, die versuchten, die Anti-Merkel-Demonstranten zu stören. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und hatte den Bereich weiträumig abgesperrt.

Grote sagte zuvor in einem Gespräch mit dem NDR, dass jeder, der an der Anti-Merkel-Demo teilnehme, wissen müsse, „dass er mit Rechtsextremen gemeinsame Sache macht“.

Aus Sicht der Hamburger AfD kommt die Mehrzahl der Demonstranten jedoch aus dem bürgerlichen Spektrum. Für kommenden Montag ist deshalb eine gemeinsame Veranstaltung zwischen den Initiatoren der Montagsdemo und der AfD geplant.

Nachdem sich die Bundespartei dazu entschlossen hatte, sich nicht mehr grundsätzlich von Pegida abzugrenzen, haben sich Teile der Hamburger AfD gegen eine Kooperation mit der Pegida-Bewegung ausgesprochen. Grund dafür könnten Vorwürfe gegen die Pegida-Fontmänner Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz sein, dass sie für den Verfassungsschutz arbeiteten.

Quelle: Epochtimes

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