Die Außenminister der Islamischen Republik Iran, der Russischen Föderation und der Republik Türkei als Garanten für die Einhaltung des Waffenstillstands in Syrien veröffentlichten am Ende der Astana-Sitzung eine Erklärung und lehnten jede militärische Lösung für Syrien-Krise ab.

In dieser Erklärung wurde sich darauf geeinigt, die effektive Interaktion fortzusetzen, die sich positiv auf die Situation in Syrien und der gesamten Region auswirken und das Risiko der ethnischen und sektiererischen Spaltung verringern würde.

Sie lobte den konkreten Beitrag des Astana-Prozesses zur Verbesserung der Lage in Syrien im vergangenen Jahr und betont in diesem Zusammenhang den Erfolg ihrer gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, insbesondere die Niederlage des ISIS in Syrien.

Diese gemeinsame Erklärung betonte, dass das Astana-Format und seine Erfolge zu einem wirksamen Instrument für den Frieden und die Stabilität in Syrien geworden sind.

Die Außenminister dieser drei Länder bekräftigten ihre Entschlossenheit, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen, um ISIS, al-Nusra-Front und alle anderen mit Al-Qaida oder ISIS in Verbindung stehenden Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen auszurotten und ihre Verlegung in andere Länder und Regionen zu verhindern.

Die Notwendigkeit der Entsendung zusätzlicher humanitärer Hilfe, Erleichterung humanitärer Antiminenaktionen, Wiederherstellung grundlegender Infrastruktureinrichtungen, einschließlich sozialer und wirtschaftlicher Einrichtungen, und Erhaltung des historischen Erbes wurde in dieser Erklärung betont.

Die Astana-Sitzung fand am Freitag in Anwesenheit von Mohammad Javad Zarif, Sergej Lawrow und Mevlüt Çavuşoğlu im Rixos-Hotel statt.

Quelle: IRNA

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